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Weiterbildung tiergestützte Therapie

4 Module à 2 Tage, Abschluss mit Videodokumentation und Colloquium
(für Therapeuten, Pädagogen, Psychologen, und medizinische Berufe, die mit dem Therapiemittel Hund arbeiten, sowie für Menschen, die ihren Hund in tiergestützter Aktivität und /oder Förderung einsetzen)

Der Hund im Einsatz inTherapie, Pädagogik, Psychologie, Medizin:

Tiergestützte Therapie ist kein Allheilmittel. Tiere werden in verschiedenen Berufsfeldern der Therapie, Pädagogik, Psychologie und Medizin als Therapiemittel eingesetzt. Sie unterstützen den Weg zur Erreichung von therapeutisch-pädagogischen Zielen mit Klienten. Diese Ziele können je nach Klient im Bereich von Wahrnehmung, Motorik, Sozialkompetenz, Kognition liegen.
Wann und in welcher Weise ein Tier eingesetzt wird entscheidet der jeweilige Therapeut/Pädagoge aufgrund seiner Profession und Zielplanung.
Um ein Tier einsetzen zu können ist es wichtig neben der beruflichen Befähigung, Kenntnis über die spezielle Tierart an sich sowie über die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von tierischen Helfern zu besitzen.

In den vier Seminaren "Modul 1 - 4" möchten Ihnen die Seminarleiterinnen dazu ihr umfangreiches Wissen aus den Umfeldern Hundetraining und Einsatz in der Therapie zur Verfügung stellen um Ihre Kompetenzen im Einsatz des Therapiemittels Hund zu stärken, zu vertiefen und auszubauen.


Der systemische Grundgedanke...

"Ein System ist eine Ganzheit. Jedes Teil ist mit jedem so verbunden, dass jede Änderung eine Änderung des Ganzen bewirkt"...
Virginia Satir

...wird auch in der Seminardurchführung seinen Ausdruck finden. Jedes Seminar ist mit seinen Teilnehmern (Menschen und Hunden) ein individuelles System.
Die Seminare werden prozessorientiert unterrichtet, das heißt je nach Bedürfnissen der Teilnehmer und ihrer Hunde werden die Inhalte dem jeweiligen Kurs individuell angepasst.

Wer mehr über die Systemische Idee wissen möchte siehe Systemische Therapie Systemische Therapie

Vorraussetzungen:
Die Seminare können alle einzeln gebucht werden. Einstieg ist in jedem Seminar möglich.

Für die Teilnahme ist eine bereits begonnene oder abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen, pädagogischen, psychologischen, pflegerischen Bereich erforderlich bzw. Sie müssen in einem helfenden, therapeutischen und/oder pflegerischen Arbeitsfeld im Rahmen tiergestützter Aktivität und/oder Förderung einen Hund einsetzen oder einsetzen wollen.

Hunde sollen in den Modulen 1+2 (Theorieseminare) bitte zu Hause bleiben. Es ist für Mensch und Hund entspannter.
Ausnahmeregelungen sind nach persönlicher Rücksprache möglich.

In den Modulen 3+4 müssen die Hunde mitgebracht werden.


Der Hund im Einsatz inTherapie, Pädagogik, Psychologie, Medizin:

Modul 1
Wer einen Hund in Therapie, Pädagogik Psychologie und Medizin etc. einsetzen möchte, steht vor vielen Herausforderungen. Es ist einerseits wichtig, Kenntnisse über Wesen, Entwicklung und Ausbildung des Hundes zu besitzen um eine artgerechte Haltung und die Fragen des Tierschutzes zu gewährleisten. Andererseits sind Kenntnisse über das Wirkungsspektrum des Hundes, Einsatzmöglichkeiten, Sinn und Ziel des Einsatzes für eine professionelle Arbeit erforderlich.
Die Seminarleiterinnen möchten Ihnen einen Einblick geben, wie Sie Ihre unterschiedlichen Rollen als Hundehalter/-ausbilder, und Therapeut/Pädagoge gut ausfüllen und in Einklang mit ihrer speziellen Arbeit bringen können.

Seminarinhalte:

Wochenendseminar: Samstag 10-18 Uhr/ Sonntag 9-17 Uhr
Ort: Grimm-Kolleg, Zossener Str. 31, 10961 Berlin

Für Hundebesitzer:
Hunde bitte zuhause lassen!
Ausnahmeregelungen nach persönlicher Rücksprache möglich.

Der Hund im Einsatz inTherapie, Pädagogik, Psychologie, Medizin:

Modul 2:
Im Modul 2 wird es darum gehen, offene Fragen zu klären, das bestehende Wissen zu vertiefen und die Möglichkeiten des Umgangs mit dem Hund und dessen Einsatz in der Therapie/Pädagogik genauer zu differenzieren. Dabei geht um die Ausbildungs-möglichkeiten des Hundes im speziellen, sowie um Hintergründe aus unterschiedlichen Therapieansätzen, die durch den Einsatz des Hundes unterstützt und ergänzt werden. In diesem Zusammenhang ist es Wunsch der Seminarleiterinnen, dass die Teilnehmer eigene Fälle aus der Praxis (was mach ich nur mit diesem Hund/warum klappt der Einsatz mit dem Hund nur begrenzt u.a.) mitbringen, an denen u.a. in Rollenspielen die unterschiedlichen Facetten des tiergestützten Einsatzes erarbeitet werden können.

Seminarinhalte:

Wochenendseminar: Samstag 10-18 Uhr/ Sonntag 9-17 Uhr
Ort: Grimm-Kolleg, Zossener Str. 31, 10961 Berlin

Für Hundebesitzer:
Hunde bitte zuhause lassen!
Ausnahmeregelungen nach persönlicher Rücksprache möglich.

Der Hund im Einsatz inTherapie, Pädagogik, Psychologie, Medizin:

Modul 3 + 4 - Praxis mit dem Hund:
In den Praxismodulen wird der Stand der Ausbildung Ihres Hundes, sowie die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Hund überprüft.
Es werden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Verfeinerung der Verständigung zwischen Hundeführer und Hund vermittelt. Dabei geht es um die Mensch-Hund-Beziehung, Authentizität und Klarheit im Wollen und Vermitteln von Erziehungsfragen.
Für das Erlernen des Grundgehorsams sowie kleiner Tricks, setzen wir beispielsweise das Clickertraining ein. Die Hunde werden auch verschiedene Geräte kennenlernen, um einen sicheren Umgang mit außergewöhnlichen Herausforderungen zu erreichen.
Dafür benutzen wir beispielsweise Wippe, Balken, Wackelbrett und Rollenbrett usw...
Gemeinsam werden wir Lösungsmöglichkeiten zur Verhaltenskorrektur bei bereits vorliegendem Fehlverhalten des Hundes entwickeln.
Auch in den Praxismodulen werden "mitgebrachte Fälle" u.a. im Rollenspiel besprochen.

Wochenendseminar: Samstag 10-18 Uhr/ Sonntag 9-17 Uhr
Ort: Nausdorf/Priegnitz
Maximale Teilnehmerzahl 6-8 Mensch-Hunde-Teams

Diese Module können nur MIT Hund besucht werden.


Vorraussetzungen für das Abschlusszertifikat sind:

Das Colloquium wird jeweils an den Kurswochenenden nach persönlicher Absprache mit den Dozenten durchgeführt.